5 Tipps für Gassi bei Wind und Wetter

Draußen mag es donnern, regnen und stark stürmen, doch dass der Hund seinen Bedürfnissen nachgehen muss, ist unerlässlich. Besonders, wenn er mit seinem leidenden Blick vermittelt, dass er es wohl nicht viel länger zurückhalten kann, wird einem ganz unwohl zumute. Schließlich braucht man nur darüber nachzudenken, wie das für einen selbst wäre, diesen Drang langfristig unterdrücken zu müssen.

Aus diesem Grund ist es neben den üblichen Vorbereitungen zur Hundehaltung wichtig, dass man sich stets im Klaren darüber ist, auch an weniger schönen Tagen mit dem Hund raus zu müssen.

Es muss an dieser Stelle natürlich kein langanhaltender Spaziergang sein. Damit das so bequem wie möglich für alle Beteiligten funktioniert, folgen nun 5 verschiedene Tips, die gassi bei Wind und Wetter erleichtern werden.

1. Immunsystem stärken

Damit die Verdauung optimal angeregt wird, benötigt der Vierbeiner immer etwas Bewegung. Kommen nun einige Tage hinzu, an denen das Wetter nicht allzu gut mitspielt und man diese Bewegung maximal einschränken möchte, macht das überhaupt nichts. Dahingegen birgt schlechtes Wetter sogar verschiedene Möglichkeiten, sein Immunsystem nachhaltig zu stärken.

Apropos Immunsystem: Der Hundebesitzer sollte auch immer Acht auf seine eigene Gesundheit geben Punkt kleidet man sich zum Beispiel nicht angemessen dem schlechten Wetter entsprechend, kann es zu Krankheit kommen. Wer führt dann den Hund aus?

Damit es gar nicht erst soweit kommt, können verschiedene Hausmittel dabei helfen, das menschliche Immunsystem zu stärken. Beispielsweise, indem regelmäßig Haferflocken, Datteln und Karotten gegessen werden, indem man sich regelmäßig bewegt und stets gut und ausreichend schläft und vor allem, indem der Darm gesund gehalten wird. Denn hier befinden sich mit ganzen 70% der größte Anteil aller Bakterien im Körper.

2. Die richtige Kleidung tragen

Wie schon zuvor erwähnt, kann die falsche Kleidung dazu führen, dass man sich eine Krankheit oder auch eine Erkältung einfängt. Wichtig ist hier, dass vor allem Übergangstemperatur nicht unterschätzt werden und stets eine ordentliche Regenjacke, wasserfeste und auch Schal wie Mütze bereitliegen.

Grundsätzlich lässt sich davon ausgehen, dass man folgende Punkte in jedem Fall beachten sollte:

  • Schuhsohlen sollten ein gut texturiertes Profil haben und rutschfest sein
  • Schuhe sowie die Jacke sind fest, wasserundurchlässig und wärmend
  • Gleichzeitig ist wichtig, dass die Schuhe, genauso wie die Jacke, atmungsaktiv sind
  • Eine Kopfbedeckung soll die Ohren vor Wind und Kälte schützen
  • Auch nach langen Strecken dürfen die Schuhe wieder drücken, noch sonstwie Schmerzen

Zu bedenken ist darüber hinaus, dass eine Strecke zwar bei Beginn nicht windig oder irgendwie kühl wirkt, sich das aber mit jedem Schritt verändern kann. Beispielsweise, indem man während dem Spaziergang einen Waldanteil.

3. Notfallrunden für Krankheitsfälle

Sollte es wider aller Vorbereitungen dazu kommen, dass man krank wird, kann man sich nicht immer auf einem Plan B und damit eine andere Person verlassen. Da am Tag der Hund mehrmals einen Gassigang benötigt, wäre das für andere Personen einfach unzumutbar. Notfallrunden helfen, unangenehmen Situationen vorzubeugen.

Immerhin gibt es nur in den seltensten Fällen absolute Bettruhe verordnet. Selbst bei hohem Fieber ist regelmäßige frische Luft eine natürliche Medizin. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann das auch zuvor mit dem Arzt abklären.

Eine Notfallrunde kann beispielsweise eine Grünfläche direkt vor dem Wohnhaus sein. Man muss hierbei dann auch keine Runden drehen, sondern kann sich an der Hausmauer abstützen, während sich der Hund erleichtert. Trotz allem sollte man dafür sorgen, den ausgeschiedenen Kot zu entsorgen.

4. Auf die Körpersprache achten

Wer hochmotiviert ist, trotz schlechtem Wetter eine ausladende Runde mit dem Hund zu gehen, sollte immer auf seine Körpersprache achten. Es kann nämlich sein, dass ihm das Wetter selbst Angst macht und dann ist es keinesfalls empfehlenswert, ihn trotzdem zu ausgiebige Bewegung zu zwingen. Besser ist es, seine Energie innerhalb der eigenen vier Wände zu fördern, indem man ihn einfach in ein ausgiebiges Spiel verwickelt.

Natürlich muss er sich trotzdem erleichtern, weil man dann auch zu den zuvor beschriebenen Notfallrunden zurück treffen kann.

5. Naheliegende Grünflächen nutzen

Wie schon erwähnt, sollte man immer naheliegende Grünflächen nutzen. Wichtig ist hier nur, dass es sich nicht um Rasenflächen handelt, die zu einem fremden Grundstück gehören und auf denen nicht erwünscht ist, dass Tiere ihre Ausscheidungen hinterlassen. In der Regel sollte so etwas allerdings ausgeschildert sein. Von bekannten Privatgrundstücken sollte man sich ohnehin fernhalten.

Wie verhält es sich allerdings mit Grünanlagen innerhalb einer Wohnsiedlung? Diese befinden sich steht im Besitz des Vermieters. Besteht eine gesonderte Regelung, die den Besitz von Haustieren und da mit dem Hund erlaubt, so sind diese Grünflächen auch frei nutzbar. Wichtig ist auch hier, dass der Kot jederzeit entfernt wird. Immerhin werden hier auch Kinder spielen und die sollen am Ende nicht hineinstolpern.