7 Tipps, um dem Hund das Schwimmen zu lernen

Hunde sind extrem aktive Tiere, die es lieben, große und abwechslungsreiche Spaziergänge zu machen. Meist freuen sie sich den ganzen Tag darauf, mit Herrchen oder Frauchen die langersehnte Tour durch Wald und Wiesen zu unternehmen und dabei jede Menge Neues zu entdecken. Viele Hunde lieben es auch, zu schwimmen und sind regelrechte Wasserratten. Das ist ein Spaß für alle Beteiligten, jedoch ist nicht jeder Hund dem Wasser so zugeneigt. Dennoch gibt es einige Tipps und Tricks, wie Halter in ihrem Hund die Neugier auf das kühle Nass wecken und ihn zum Schwimmen motivieren zu können.

1. Der Hund bestimmt das Tempo

Besonders Hunde, die eher schüchtern sind und nicht so wagemutig, brauchen oftmals länger, bis sie sich an eine neue Sache gewöhnt haben und daran Freude finden. Das gilt auch für das Schwimmen. Der Hund hat zu Beginn vielleicht Angst und ist verunsichert, wenn er das kalte Wasser an seinen Pfoten und an seinem Fell spürt. Jeglicher Zwang ist an dieser Stelle sowohl für das Interesse am Schwimmen fatal, sowie für die Beziehung zwischen und Halter. Der Hund sollte alle Zeit der Welt bekommen, Wasser zu erkunden und auch winzige Schritte in die richtige Richtung sind ein Erfolg.

2. Die richtige Motivation

Es gibt Hunde, die lassen sich nicht besonders leicht begeistern. Besonders dann nicht, wenn es um etwas geht, das sie zu Beginn unangenehm finden. Daher lassen sie das Wasser meist links liegen und kommen gar nicht erst auf die Idee, einen Schritt hineinzuwagen. Für die Gewöhnung an das Schwimmen ist deswegen eine Motivation extrem wichtig. Das kann das liebste Leckerchen sein, aber auch ein extra großes Lob am Ufer und eine extra Streicheleinheit. Der Hund braucht einen Grund, wieso er in das Wasser gehen sollte. Findet er heraus, dass es ihm einen Vorteil bringt, ist er auch eher dazu bereit, sich zu überwinden.

3. Sicherheit geben

Hunde orientieren sich in erster Linie an ihrem Herrchen oder Frauchen. Für die ersten Schwimmversuche sollte deswegen eine Badestelle aufgesucht werden, bei der die Halter selbst mit in das Wasser gehen. Das nimmt dem Hund einen großen Teil seiner Unsicherheit und macht ihm außerdem neugierig auf das Gewässer. Oftmals kommt er dann neugierig auf seinen Halter zu geschwommen und möchte herausfinden, was es mit diesem besonderen Ort auf sich hat.

4. Risiken vermeiden

Schwimmen ist anstrengend und ein Sport. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Hunde. Besonders dann, wenn der Hund keinerlei Schwimmerfahrungen hat, hat er zu Beginn noch nicht die nötige Muskulatur, um lange durchzuhalten. Seine Energie ist schnell aufgebraucht und durch die ganze Aufregung kann er gar nicht einschätzen, wann es besser ist, an das Ufer zurückzukehren. Halter sollten ihre Hunde beim Schwimmen deswegen auf keinen Fall unbeobachtet lassen und Gewässer wählen, in denen sie selbst schnell zur Stelle sein können, wenn das Tier Probleme bekommt.

5. Schwimmen und Spielen verbinden

Wenn der Hund Spielzeuge liebt, dann sind diese das perfekte Motivationswerkzeug im Wasser. Hat der Hund bereits ein paar Schritte ins Wasser gemacht, wird er es lieben, Bällen hinterher zu schwimmen und nach Kauspielzeug zu schnappen.

6. Zu Beginn nur flaches Gewässer

Wenn der Hund noch keine Schwimmerfahrungen hat, sollte für die ersten Versuche ein flaches Gewässer gewählt werden, in dem der Hund sicher stehen kann und mit der Nase über der Wasseroberfläche bleibt. Das erhöht die Sicherheit und lässt auch den Hund sich wohler fühlen.

7. Nicht jeder Hund mag das Wasser

Auch, wenn jeder Hund schwimmen kann, bedeutet das nicht, dass auch jeder Hund schwimmen will. Die Charaktere sind verschieden und es gibt immer wieder Hunde, die mit dem Wasser einfach nicht warm werden und es auch nie mögen werden. Halter sollten offen dafür sein, diese Abneigung zu erkennen und sollten dann Überredungsversuche auch abbrechen. Es gibt viele andere aufregende Aktivitäten, die dem Tier Abwechslung bringen.