4 Tipps, damit der Welpe gesund aufwächst

Sie sind kuschelig, völlig unbeholfen und so unglaublich niedlich. Am liebsten würde man sie auf Händen durch die Welt tragen und alles Unheil von ihnen fernhalten. Zumindest gewissermaßen obliegt es uns Hundeeltern, das für sie zu tun – nämlich, indem wir für ein gesundes Aufwachsen sorgen.

Indem wir nur vier Punkte während der ersten zwölf Monate des Hundelebens beachten, sorgen wir schon dafür.

1. Die Welpenphase immer im Blick

Während dem ersten Lebensjahr durchlebt ein Hund sechs verschiedene Phasen. Jede einzelne davon ist für eine gewisse Eigenschaft bekannt:

  1. Evolution und Wesensprägung, der Welpe lebt noch bei der Mutter (1. & 2. Monat)
  2. Sozialisierung, beeinflusst am stärksten die Persönlichkeit (3. Monat)
  3. Primäre Wachstumsphase (3. – 6. Monat)
  4. Währenddessen: Bildung der Rangordnung (4 & 5. Monat)
  5. 60 bis 70 % des späteren Gesamtgewichts sind vorhanden (6. Monat)
  6. Pubertät (7. – 12. Monat)
Schon gewusst? Erziehungsfehler beginnen sich ab der 13. Lebenswoche bemerkbar zu machen. Aber auch negative Erfahrungen, die ein Hund ab seinem 3. Lebensmonat macht, wirken sich für immer auf ihn und seine Persönlichkeit aus und sind nur schwer zu therapieren.

Während seiner Pubertät zeigt sich ein Welpe oft ganz unerhört. Er testet seine Grenzen aus und möchte wissen, wie weit er gehen kann, bevor es Probleme gibt. Damit er sich in dieser Phase aber keine üblen Angewohnheiten aneignet, die er immer beibehält, ist eine liebevolle und strenge Führung notwendig.

Besonders, indem man ein nachhaltiges Vertrauen zum Vierbeiner aufbaut und selbiges auch von ihm gewinnt, wird man seinerseits viel Kooperation während der Erziehung erfahren. Er muss sich wohlbehütet fühlen, dann kommt der Rest ganz von alleine.

2. Immer gut ausgepowert

Wer dem Welpen schon im jungen Alter beibringt, wie er seine Energie in den Griff bekommt, der sorgt dafür, dass er immer gut ausgelastet ist. Doch Achtung, so gerne die Kleinen auch den Teufel mimen, sie können selbst noch kaum einschätzen, was eigentlich wirklich in ihnen steckt! Da kann es schonmal vorkommen, dass sie sich überanstrengen und plötzlich unter einer Verletzung leiden.

Wirklich ausladende Spaziergänge sind erst ab dem 3. Monat erlaubt. Von anfangs rund zehn Minuten steigert man sich allmählich. Wann immer Erschöpfungssymptome zu erkennen sind, ist eine Pause angesagt. Bis zu diesem Alter kann man dem Welpen schon mit verschiedenen Spielsachen geistigen und körperlichen Energieausgleich bieten.

3. Für ein gesundes Wachstum sorgen

Um den Kleinen Halskrause und andere Behinderungen zu ersparen, sollten stets Muskeln und Gelenke nicht zu sehr überlastet werden. Das bedeutet auch für die Welpen großer Hunderassen, dass bis zum ausgewachsenen Körper keine Stufen gelaufen werden sollen. Kleine Hunde sollten das auch im Erwachsenenalter nicht tun, da das starke Schäden an der Wirbelsäule verursachen kann.

Darüber hinaus sollten auch Sprünge aus mehr als 30 cm Höhe restlos vermieden werden. Auch das gilt für Welpen und erwachsene kleine Hunde.

4. Das richtige Futter für Welpen

Welpenfutter ist mit zusätzlichem tierischem Protein angereichert, damit das Wachstum auch in jeder Sekunde unterstützt wird. Auch wichtige Zusatzstoffe befinden sich meist im Futter, welche die Lern- und Merkfähigkeit des Tieres fördern und die Verdauung nachhaltig unterstützen.

Damit sich der kleine Vierbeiner nicht auch bei seinem Futter überschätzt, sollte das Futter nach einer halben Stunde weggenommen werden.

Zusätzlich zum Futter sollte auch immer ausreichend frisches Wasser vorhanden sein.