Was muss ich bei der Hundeadoption aus dem Tierheim unbedingt beachten?

Wer einen Hund adoptiert, schenkt ihm Liebe und ein Zuhause.

Momentan, so kurz vor Weihnachten, stellt sich so manchem die Frage, was er schenken soll. Ein Geschäft nach dem anderen wird regelrecht abgegrast auf der Suche nach dem richtigen Geschenk, um dann am Ende dahinterzukommen, das es doch das falsche war. Dabei wäre es so einfach, „etwas“ zu schenken, das vom Herzen kommt und wirklich sinnvoll ist.

Aber egal, ob es sich um Weihnachten handelt oder ganz einfach darum, jemanden eine Freude zu machen. Freude, die nicht nur den Beschenkten betrifft, sondern das Geschenk selbst. Hunderte Tierheimhunde warten mitunter monatelang darauf, wieder das zu haben was auch für uns Menschen von allergrößter Bedeutung ist. Ein Zuhause. Ein Zuhause, wo man sich wohlfühlt, geborgen ist, ein Teil der Familie ist.

Auch Tierheimhunde kennen dieses Gefühl, das für sie genauso wichtig ist wie für uns selbst. Nichts ist leichter als das. In jeder Stadt gibt es eine Tiervermittlung in Form eines Tierheimes, in dem so viele jener Artgenossen, welche sich so gerne kuscheln, spazieren führen, umsorgen lassen und auf Liebe warten, um wieder Teil einer Familie zu sein.

Mehr als nur die Vermittlung eines Tieres

Hunde in Not finden in Tierheimen einen Platz, der sie zwar momentan aus der schlimmsten Situation befreit. Einen Platz, an dem sie sicher untergebracht sind, gefüttert werden und umsorgt sind. Eines jedoch kann ihnen auch hier nicht geboten werden. Etwas das für das Tier wie für den Menschen, mit das Wichtigste ist. Ein Zuhause. Dieses zu Hause gehört auch für Hunde zu den wichtigsten Dingen ihres Daseins.

Dafür wurde in jeder Stadt eine Vermittlung eingerichtet, welche sich um die Bedürfnisse von Hunden kümmert. Mit der Erfüllung dieses dringenden Bedürfnisses eines Hundes wird aber nicht nur einem Hund ein Bedürfnis erfüllt, sondern auch dem Menschen. Einem Hund, der vielleicht schon monatelang auf ein neues Zuhause wartet, schenkt man mit einem neuen zu Hause nicht nur einen angenehm warmen Platz, an dem er leben kann, er gefüttert wird. Man schenkt ihm damit auch die Zugehörigkeit, die er benötigt um nicht nur leiblich, sondern auch seelisch gedeihen zu können.

Der Not ein Ende bereiten und gleichzeitig Freude schenken

Die Not eines Hundes endet nicht damit das er von der Straße weg, in ein Tierheim aufgenommen wird. Dies stellt nur eine Notlösung dar. Die eigentliche Not wird dann beendet sein, wenn dieser wieder Anschluss an eine Familie gefunden hat. Mit der Aufnahme in eine Familie bekommt er das wieder, was auch für uns von größter Bedeutung ist. Das Wissen um die Zugehörigkeit zu einem, seinen Familienbund. Besonders Hunde in Not gehören zu den dankbarsten und liebevollsten Artgenossen, die man sich nur denken kann.

Was muss beachtet werden?

Wenn man den verständlichen Wunsch hat einen Hund aus einer Hundevermittlung zu adoptieren, um ihn in die Familie aufzunehmen, sollte man ein paar Dinge beachten und in Erwägung ziehen. So ist es wichtig, die Vorgeschichte des Hundes zu kennen. Nicht jeder Hund kann zum Beispiel gut mit Katzen oder Kindern. Sie sind vielleicht an ein solitäres Leben gewöhnt. Auch die eigenen Gewohnheiten spielen eine Rolle. So sollte man sich die Frage stellen, ob man genügend Zeit hat, um sich um das neue Familienmitglied zu kümmern.

Ist der Hund ein Gartenhund oder fühlt er sich auch in einem Appartement wohl? Kann er auch einmal für eine Zeit alleine gelassen werden oder mag er das überhaupt nicht! Fragen, die man sich unbedingt stellen sollte. Die Hundevermittlung eines Tierheimes wird einem dabei helfen, diese Fragen zu beantworten, um genau jenen Hund zu finden, der in die eigenen Lebensumstände passt. Damit der neue Familienbund möglichst lange und harmonisch besteht.