6 Infos über das Schlafverhalten von Hunden

Wie verhält sich das eigentlich bei Hunden, können sie träumen? Sind sie sich darüber bewusst, dass sie träumen und was geschieht eigentlich, wenn man sie spontan aufweckt? Immer mehr Wissenschaftler beschäftigen sich mit genau solchen Fragen und konnten dabei ganz faszinierende Erkenntnisse gewinnen.

So zum Beispiel, dass der Hund ein- bis zweimal in die Tiefschlafphase gelangt, die man auch vom Menschen kennt. Während die erste tagsüber während den kleinen Nickerchen kommt, gelangt er nachts in die zweite.

Sechs weitere interessante Informationen über das Schlafverhalten eines Hundes folgen nun.

1. Schlafbedürfnis

Unabhängig von seiner insgesamten Körpergröße braucht ein ausgewachsener Hund rund 14 Stunden Schlaf, um seine Energietanks vollständig aufzufüllen. Diese holt er sich über den Tag hinweg immer wieder in verschiedenen Powernappings, während er natürlich nachts durchschläft.

  • Erwachsene Hunde benötigen zwischen 12 und 14 Stunden Schlaf
  • Welpen und Senioren benötigen zwischen 14 und 16 Stunden schlaf

Je nach aktuellen Lebensumständen kann es sogar soweit kommen, dass sie 22 Stunden brauchen, um fit zu bleiben. Etwa, wenn sich plötzliche Änderungen in ihrem Leben auftun, oder weil sie krank werden. Sollte es ganz spontan zu einem erhöhten Schlafbedürfnis kommen, so ist ein Gesundheitscheck dringend zu empfehlen.

2. REM-Phasen

Da der Hund eben auch REM-Phasen erreicht, verarbeitet er in diesen alle seine Erlebnisse, die er den Tag über so gesammelt hat. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass er so manche Laute von sich gibt oder kurz mit der Rute wankt. Wie auch beim Menschen sendet sein Hirn dabei ein paar Impulse an das zentrale Nervensystem, um sicherzustellen, dass noch alles intakt ist.

3. Hunde und ihre Träume

In verschiedenen Studien konnte festgestellt werden, dass der Hund zwar durchaus dazu in der Lage ist, zu träumen, er das aber nicht bewusst wahrnimmt. Mit anderen Worten kann er nicht zwischen Traum und Realität unterscheiden.

Wird er spontan aus dem Schlaf gerissen, kann ein seltsames Verhalten kurzzeitig ganz normal sein. Wichtig ist, dass man ihn dabei nicht erschreckt, da er sonst unberechenbar reagiert und sich womöglich bedroht fühlt.

4. So erkennt man Schlafmangel

Natürlich kann auch ein Hund unter Schlafmangel oder gar Schlafstörungen leiden. Das äußert sich insbesondere in Trägheit und einer schlechten Laune, die man einfach nicht übersehen kann.

Anstatt den Hund dafür zu rügen, sollte man sicherstellen, dass er einen optimalen Schlafplatz hat und er sich auch ordentlich auspowern kann, ehe es Zeit für ein Nickerchen ist.

5. Der optimale Schlafplatz

Ein optimaler Schlafplatz hält jeglichen Stress vom Hund fern. Er dient ihm als Rückzug und sorgt dafür, dass er sich hier vollkommen sicher fühlen kann. Damit das auch wirklich sichergestellt wird, sollte sich sein Schlafkörbchen (alternativ Decke oder Teppich) abseits von Fenstern und Durchgängen befinden. Auch die nächsten Türen sollten nicht allzu weit entfernt sein, denn das Gefühl, sofort zur Flucht übergehen zu können, gibt ihm Sicherheit.

Eine Raumecke oder ein geschützter Bereich, wie etwa das Körbchen direkt unter einer Sitzbank platziert eignen sich hierzu am besten. So steht es dem Kaltschnauzer völlig frei, ob er sich in Gesellschaft geben möchte, oder Rückzug seine Wahl ist.

6. Tipps gegen Schlafstörungen

Wenn ein Hund zu viel Energie übrighat, wird er nicht zur Ruhe kommen und das führt dann zu den zuvor erwähnten Schlafstörungen. Daher sollten Spaziergänge so ausgiebig wie möglich sein und auch sein Verstand muss stets vollends gefordert werden.

Aber auch bei sich selbst kann das Problem durchaus zu suchen sein. Denn ein Hund kettet sich auf emotionaler Ebene so sehr an seinen Besitzer, dass dessen Stimmungslage einen Einfluss auf ihn hat. Ist man also gestresst und unruhig, überträgt sich das über kurz oder lang natürlich auf ihn.