10 Tipps für ein Leben in der Innenstadt

Unabhängig davon, ob man mit dem Hund in einem Haus oder in einer Wohnung lebt, kann die Situation um den eigenen Lebensraum mit sehr viel Stresspotential verbunden sein. So ist ein Wohnort mitten in der Stadt stets einem entsprechenden Straßenlärm ausgesetzt, genauso wie auch immer wieder typischer Kinderlärm Teil des Alltags sein wird.

Es gibt verschiedene Methoden, den Hund an diese Stresssituationen zu gewöhnen und von vornherein zu verhindern, dass sie zu potentiellen Angstquellen werden könnten.

Auch, wenn der Hund von klein auf mit all den Geräuschen und Stressfaktoren in Verbindung gebracht wird, sollte man über die Anwendung der nachfolgenden zehn Tipps unbedingt nachdenken.

1. Auf die Körpersprache achten

Nichts gibt einen so verlässlichen Aufschluss über den aktuellen Gemütszustand des Hundes, wie seine Körpersprache. An ihr kann man sofort erkennen, wenn er sich unwohl fühlt, wenn er Angst hat, oder wenn er sich einfach nur verkriechen möchte. Indem man seine Körpersprache zu verstehen lernt, kann man ihn von vornherein bei seinem Vorhaben schützen.

Zwar ist es natürlich wichtig, dass er sich an diese Geräusche gewöhnt, die ihm zunächst unangenehm auffallen. Ist man ihm aber eine emotionale Stütze, kann er durch das daraus gewonnene Vertrauen schnell erkennen, dass keine Gefahr auf ihn zukommen wird.

2. Vertrauen aufbauen und eine Stütze sein

Wie soeben schon erwähnt, gewöhnt sich der Hund an stresshafte Umgebungen schneller, wenn er in solchen von seinem Menschen unterstützt wird. Er ist ohnehin emotional so stark an seinen Besitzer gebunden, dass er sich dessen Gemütszustand zum Vorbild für den eigenen nehmen wird. Ist also sein Rudelführer immerzu entspannt, wird es dem Hund nicht anders gehen.

Solche Unterstützung kann schon durch kleine Gesten im Alltag gegeben werden. Beispielsweise, indem der Hund auf dem Gehsteig auf dem inneren Bereich läuft und sein Besitzer neben ihm eine Barriere zur Straße bildet. Auch unterwegs sollte er stets die Möglichkeit haben, sich bei empfundener Angst neben oder hinter seinen Besitzer zu begeben, ohne dass dies zu seinem Nachteil ausgenutzt wird.

3. Wichtige Basics erlernen

Täglich im Straßenverkehr unterwegs zu sein, bedeutet auch, dass zur üblichen Verantwortung ein großes Stück hinzukommt. Der Hund muss auf das Wort gehorchen und bei Fuß laufen können. Hört er ein Signal zum Stopp, so muss er sofort innehalten und mit seinem Besitzer warten. Solche Signale sind insbesondere an Straßen wichtig, die mittels einem Zebrastreifen oder auch einer Ampel den Straßenverkehr regeln.

Möchte man diesem Problem zunächst noch aus dem Weg gehen, weil der Hund noch nicht soweit ist, Kommandos zu lernen, sollte man für die Spaziergänge noch Wege wählen, die nicht allzu viele Straßenüberquerungen beinhalten.

4. Der richtige Umgang mit Stadtlärm

Es ist wichtig, sich hier stets im Hinterkopf zu behalten, dass ein Hund sich bloß an den ihn umgebenden Lärm gewöhnen wird. Das heißt allerdings nicht, dass sein Körper sich damit abgefunden hat. Mit anderen Worten hat er einfach nur gelernt, die vielen Geräusche zu ertragen. Einen immensen Stress bedeutet das weiterhin für ihn.

Rückzugsmöglichkeiten helfen hier am besten, ihm einen Zufluchtsort vor derartigen Lärm zu bieten. So lohnt es sich bei einer Wohnung mitten in der Stadt, die tagsüber extrem belebt ist, von Auto-, Straßenbahn- und/oder Zuglärm geprägt und zudem noch jede Menge weitere Geräuschkulissen bietet, einen möglichst schallgedämpften Ort zu schaffen.

Eine erste Übergangslösung kann zum Beispiel sein, einen größeren Karton mit verschiedenen Eierkartons auszukleiden und dem Hund beizubringen, sich bei Bedarf hineinzulegen. Leider gibt es auf dem Markt bisher noch wenige Alternativen, die eine Hundehöhle mit geräuschdämmende Materialien verbinden. Daher muss man hier selbst kreativ werden.

Allerdings kann auch ein regelmäßiger Ausgleich dafür sorgen, dass der Stresslevel nachhaltig gesenkt wird. So ist etwa der Effekt von einem regelmäßigen Waldausflug nicht zu unterschätzen.

5. Auch bei nächtlichen Gassirunden sicher unterwegs sein

Eine weitere Sache, die man keinesfalls unterschätzen darf, ist die Belebtheit der Straßen innerhalb von Städten. Auch nachts und damit zu erheblich späten Uhrzeiten kann es jederzeit vorkommen, dass ein Auto auf dem Weg irgendwohin ist.

Um nun nicht ungewollt in einen Unfall verwickelt zu werden, sollte man jederzeit zu reflektierenden Accessoires greifen oder Streifen an Jackenärmeln und dem Halsband angebracht haben. Auch eine Leine, die mit blinkenden LEDs versetzt aufblinkt, ist für solche Zwecke sehr empfehlenswert.

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6. Grünflächen auskundschaften

Im Stadtzentrum kann es schwierig werden, eine Grünfläche zu finden, welche nicht einem Park angehört. Wo bieten sich größere Flächen, die dem Hund möglichst viel Bewegung bescheren? Wie sind diese möglichst unkompliziert zu erreichen? Was ist der kürzeste Weg von zu Hause aus, um dorthin zu gelangen?

7. Auf Verbotsschilder achten

Sollten Verbotsschilder aufgestellt sein, sind diese unbedingt zu beachten. In der Regel sind hohe Bußgelder mit einer Missachtung verbunden, da es sich hier schließlich um eine Ordnungswidrigkeit handelt. Um derartigen Problemen von vornherein aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich, Grünflächen im Vorhinein bereits auszukundschaften.

8. Acht geben auf spielende Kinder

Hunde haben etwas besonders Anziehendes an sich. Insbesondere dann, wenn sie von Kindern entdeckt werden. Damit sich allerdings der Hund zusätzlich zum ohnehin schon hohen Stresslevel nicht auch noch einer ungewollten Berührung Aussetzung muss, sollten Bereiche bei, wie Sport- oder Spielplätze möglichst von vorneherein gemieden werden.

Kommen Kinder auf den Hund zu, sollte man sie darauf ansprechen und sie dazu auffordern, den Vierbeiner in Frieden zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn ersichtlich ist, dass sich der Hund in der Situation unwohl fühlt.

9. Eine Spaziergehroute festlegen

Hunde lieben Routinen. Sie geben ihnen Sicherheit und sorgen dafür, dass sich der Kaltschnauzer so eine schon im Vorhinein auf die Situation vorbereiten kann, die sich ihm nun bieten wird. Dementsprechend sollten auch feste Spaziergehrouten verfolgt werden.

Natürlich können das mehrere verschiedene sein, zwischen denen dann je nach Bedarf variiert wird. Sie lassen sich auch optimal an die Tageszeit koppeln, was für den Hund ebenso eine wichtige Routine darstellen wird.

10. Transportmöglichkeit zu Freilaufflächen

Hat man die Möglichkeit, über öffentliche Verkehrsmittel oder auch mithilfe eines Autos eine Freilaufzone für Hunde zu erreichen, sollte das unbedingt wahrgenommen werden. Solche Ortschaften sind ein wichtiger Ausgleich für den Hund, wie etwa der zuvor erwähnte Wald.

Letzte Aktualisierung am 28.03.2020 um 10:52 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API