Ist OPC auch für Hunde geeignet?

Homöopathie für Hunde ist ein breit gefächertes Thema und gibt vielen Hundebesitzern die Möglichkeit, ihren Lieblingen bei akuten und auch chronischen Leiden zu helfen, ohne dabei auf industrielle Medizin zu setzen. Cortisol befindet sich zum Beispiel schließlich in nicht wenigen Mitteln, was schnell zu Übergewicht führen kann.

Schon kleinste Gewichtsveränderungen können schwerwiegende Folgen für Hunde nach sich ziehen. Bereits 1 % mehr, als das ideale Körpergewicht kann Gelenke schädigen und das Tier schwerfälliger machen. Bei einem kleinen Hund mit nur 10 kg Körpergewicht sind also bereits 11 kg problematisch!

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Ein in Menschenkreisen beliebtes Mittel ist das OPC Traubenkernextrakt. Es wird für eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt:

  • Um Blutgefäße und Zellmembranen zu schützen.
  • Um die Blutgefäße zu erweitern und damit die Durchblutung zu fördern und Thrombosen entgegenzuwirken.
  • Enzyme werden reguliert, die für die Entstehung von Schmerzen und Herzerkrankungen verantwortlich sein können (z.B. Cyclooxygenase, Lipoxygenase und Phospolipase A2).
  • Außerdem sollen Enzyme, welche die Gewebeaktivität behindern und sogar schädigen können, gehemmt werden (dazu zählen Hyaluronidase, Elastase und Collagenase).
  • Antioxiative Wirkung wirkt Krebsrisiko entgegen.
  • Generell verfügt OPC über eine antivirale, antibakterielle, antiallergische und entzündungshemmende Wirkung.

Dabei darf aber nicht außen vor gelassen werden, dass der Körper sogenannte Freie Radikale benötigt, um erbgutgeschädigte Zellen zu beseitigen, sogenannten Zellschrott aus dem Stoffwechsel von Ei und Fett zu reinigen und auch, um die Vermehrung und Funktion von Mitochondrien zu regulieren. Allesamt wichtige Funktionen im Körper, die bei einer vollkommenen Unterbindung durch die unkontrollierte und übermäßige Einnahme von OPC unterdrückt werden. Und das führt dann zu neuen Problemen.

Es bedarf also einen gewissenhaften Umgang mit OPC Traubenkernextrakt.

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Ist aber OPC für Hunde überhaupt geeignet?

Während OPC für den Menschen bei richtiger Einnahme wichtig und hilfreich sein kann, ist sie im Zusammenhang mit Hunden noch nicht richtig erforscht. Es gab bislang keine aussagekräftigen Untersuchungen im Hinblick auf Hunde und Katzen.

Davon abgesehen lässt sich aber generell nur von der Behandlung mit OPC abraten, wenn es um Hunde (wie auch übrigens Katzen) geht. Der Grund ist die oftmals vorliegende Unverträglichkeit von Weintrauben. Nicht alle Hunde reagieren darauf, aber die damit verbundenen Symptome sind so heftig und gravierend, dass man das Risiko lieber gleich gar nicht eingehen sollte. Von der Magenverstimmung mit Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Durchfall, erleiden manche Hunde daraufhin eine Austrocknung, werden apathisch oder fallen einer Kolik zum Opfer. Der Harnabsatz wird nicht selten so stark reduziert und gehemmt, dass die Tiere ein Nierenversagen erleiden, das tödlich für sie enden kann.

Was genau diese Symptome bei Hunden auslöst, ist bis dato noch ungeklärt. Aus diesem Grund lässt sich auch nicht mit lückenloser Sicherheit sagen, dass auch Traubenkernextrakt zu solchen Problemen führen kann. In den meisten Fällen geht man davon aus, dass es das in den Trauben enthaltene Tannin ist. Ein Bitterstoff, der beim Hund zu großen Problemen führen wird. Und genau das ist ein essenzieller Stoff in vielen OPC-Produkten.