Parasiten

Jeder Hund kommt zumindest einmal in seinem Leben mit Parasiten in Verbindung. Im Groben wird zwischen inneren und äußeren Parasiten unterschieden, die optisch sehr einfach voneinander zu unterscheiden sind. Außerdem geben auch die Beschwerden einen fast schon zielsicheren Aufschluss darüber, wovon der Kaltschnauzer da überhaupt befallen wurde.

Achtung ist geboten, wenn Hund und Katze in einem gemeinsamen Haushalt leben. Meist werden beide Tiere von denselben Parasiten befallen, wodurch sie sich diese auch gegenseitig übertragen!

Ein Parasitenbefall ist zumeist dadurch zu erkennen, dass sofort ein Krankheitszustand eintritt. Einzig Endoparasiten, wie beispielsweise der Bandwurm, sind im ersten Moment relativ unauffällig. Dieser äußert sich zum Beispiel durch einen übermäßigen Appetit und Energieverbrauch – gleichzeitig steigt aber der Drang zu koten nicht weiter an. Ein Tierarzt weiß vergleichsweise schnell, welcher Parasit den Hund befallen hat.

Die häufigsten Parasiten bei Hund & Katze

Ektoparasiten nisten sich auf der Haut und im Fell der Tiere ein, während die Endoparasiten den Hund als Wirt für sich nutzen. Während äußere Parasiten damit nur über kurze Zeiträume (und damit bloß Tage) hinweg auftreten, können die inneren Parasiten bis zu einigen Monaten hinweg in dem Tier überleben. Nicht immer schaden sie dem befallenen Körper, da es sich hierbei doch schließlich um ihren Wohnraum handelt. Währenddessen sind es die Ektoparasiten, welche den Hund oftmals mit Bissen und Einstichen übersäen.

Ektoparasiten (außen)

  • Flöhe (Von den 2.400 Arten weltweit sind rund 70 bei uns in Mitteleuropa vertreten.)
  • Haarlinge
  • Läuse
  • Milben (Ohrmilbe, Raubmilbe, Räudemilbe)
  • Stechmücken
  • Zecken (Auwaldzecke, Braune Hundezecke, Holzbock)

Endoparasiten (innen)

  • Einzeller (Giardien, Kokzidien)
  • Würmer (Spul-, Band-, Haken-, Peitschen-, Herz- und Lungenwürmer)
Vor Stechmücken hingegen muss man sich in wärmeren Klimazonen in Acht nehmen. Hierfür ist unbedingt ein entsprechendes Insektenspray einzupacken, denn die Folgen von ihren Stichen können verheerend, wenn nicht sogar tödlich sein!

Ob und wie oft es am Ende zu einem Parasitenbefall kommt, hängt von den individuellen Lebensumständen des Hundes ab. Auch der Wohnraum ist ausschlaggebend dafür, so sind in Europa allem voran Zecken, Milben und Flöhen die Parasiten, welche am häufigsten vorkommen werden.

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Das sind die auffälligsten Symptome beim Befall von Parasiten

  • Anhaltender Durchfall
  • Appetitverlust, Appetitlosigkeit
  • Blutarmut (erkennbar durch auffällig helles Zahnfleisch)
  • Blutige Krusten, da sich der Hund immerzu kratzt
  • Blutsaugende Parasiten stechen besonders an den Ohren und im Gesicht zu
  • Erbrechen und Übelkeit
  • Gewichtsverlust und ggf. Abmagerung
  • Rutschen auf dem Hinterteil
  • Schwellungen und Juckreiz
  • Stich- oder auch Bisswunden in Punktform
  • Verhaltensstörungen; Unruhe, Apathie, Aggressivität
  • Würmer sind deutlich im Kot erkennbar

Letzte Aktualisierung am 20.05.2019 um 20:40 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API