Gemeinsam in den Urlaub – das gibt es zu beachten

Ein, zweimal im Jahr dürfen wir uns auf eine langersehnte Auszeit freuen. Dann geht es auf in den Urlaub mit Hund – denn die geliebte Fellnase will man nicht einfach so zu Hause lassen. Trotz einem breiten Angebot durch Hunde- und Haussitter handelt es sich hier ja trotz allem um wertvolle Quality Time. Was kann schließlich den Moment ersetzen, in dem man mit dem Kaltschnauzer am Strand sitzt und den Sonnenuntergang betrachtet?

Damit diese besondere Zeit auch wirklich zur Freude wird, gibt es so einiges zu beachten. Das birgt aber nicht allzu viele Umstände, keine Sorge. Denn die Planung dazu fließt bereits in die eigentliche Urlaubsplanung mit ein.

Urlaub mit Hund – wichtige Tipps zur Vorbereitung

Damit mit dem geliebten Hund im Urlaub alles klappt und die gesamte An- und Abreise völlig entspannt vonstatten geht, gibt es ein paar Vorkehrungen, die man zunächst treffen muss. Auch im Kurzurlaub sind sie zwingend notwendig, damit es nicht zu unangenehmen Zwischenfällen kommt und der Hund am Ende in Quarantäne gelangt. Dazu zählen:

  • Der Heimtierpass, ein Ausweis, in dem sich die wichtigsten Informationen über das Tier befinden. Diesen erhält man bei einem Tierarzt, der über die dazu nötige Zulassung verfügt. Am besten einfach bei ihm nachfragen, ob er dieses Dokument ausstellen kann. Zu den darin enthaltenen Informationen zählen die Nummer des Hundes und getätigte Impfungen.
  • Leine und Maulkorb sollten grundsätzlich auf der Reise mit dabei sein. Jedes Land hat hier ganz eigene Regelungen, die dann von einer Ortschaft zur nächsten stark variieren können.
Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob eine vorherige Tollwutimpfung notwendig ist, damit der Hund auch wirklich einreisen darf!

Bevor es losgeht – was erledigt werden muss

Am wichtigsten ist herauszufinden, ob das Tier überhaupt reisefähig ist. Ein Gesundheitscheck beim Tierarzt ist daher unerlässlich. Dieser sollte vom Zeitpunkt her so gewählt werden, dass zirka drei Wochen vor Abreise sämtliche Befunde über den Hund vorliegen. Daneben sollte auch auf die psychische Verfassung des Vierbeiners geachtet werden. Falls lange Auto Fahrten ein Problem darstellen und immer wieder zu Gejaule führen, so sollte überlegt werden, wie dem Tier die Reisezeit im Auto oder sogar im Flugzeug so angenehm wie möglich gemacht werden kann. Auch in dieser Frage kann ein Tierarzt Auskunft geben.

Ebenso sollte die Haustier-Apotheke aufgestockt werden. Braucht das Tier ein Medikament regelmäßig, so ist es ratsam einen ausreichenden (besser etwas größeren) Vorrat in den Koffer zu packen. Daneben ist auch ein Zecken Schutz in den meisten mittel-europäischen Ländern Voraussetzung, um im Anschluss einen erholsamen und stressfreien Urlaub genießen zu können.

Als Nächstes sollten Informationen über das jeweilige Reiseland eingeholt werden, um herauszufinden welche Gesetze die Einreise von Hunden regeln. Der EU-Heimtierausweis und die Chip-Kennzeichnung sind oft verpflichtend in den Einreisebestimmungen angeführt.

Außerdem sollte in Erfahrung gebracht werden, welche Bestimmungen die gebuchte Unterkunft bei Hunden getroffen hat. Viele Gastgeber verlangen einen Versicherungsnachweis über eine Hundehaftpflichtversicherung. Um sich unnötige Probleme zu sparen, sollte diese früh genug vorgelegt werden. Vorsicht ist geboten bei Häusern, die keine Tiere aufnehmen möchte. Diese Entscheidung ist unbedingt zu respektieren. Der Urlaub geriete zu einem wahren Fiasko, sollte die Aufnahme in der Unterkunft nicht erfolgen, weil dieses Verbot nicht eingehalten wurde. Um Nerven und Geld zu sparen sollte das Gasthaus mit Bedacht ausgewählt werden und bereits frühzeitig der Kontakt gesucht werden.

Die Packliste – das sollte dabei sein

  • Ausweisdokumente
  • Versicherungsunterlagen
  • Nummer vom Tierarzt
  • Reiseapotheke
  • Insektenspray
  • Leine und Maulkorb
  • Futter- und Wassernapf
  • Wasserbehälter
  • Ausreichend Futter
  • Genügend Kotbeutel
  • Feuchttücher
  • Spielzeug
  • Lieblingsdecke
  • Transportbehälter
  • Leckerlis
  • Hundeschuhe (vor allem bei Wanderungen wichtig)

Achtung vor Parasiten im Ausland!

Wird der Hund im Urlaub von Parasiten befallen, so bemerkt man das meist erst viele Wochen später und hat dann mit den oft sehr gefährlichen Folgen zu kämpfen. Die vier häufigsten Krankheiten, die durch ungewollte Fellbewohner entstehen können, sind die folgenden:

  • Babesiose wird von Zecken übertragen, die durch Insektenspray oder auch Impfungen vom Hund ferngehalten werden können. Besonders in tropischen Gegend sowie in der Mittelmeerzone wird man ihnen oft begegnen.
  • Filariose wird von blutsaugenden Mücken übertragen, die ebenfalls im Mittelmeergebiet und hier allem voran in Spanien auftauchen. Gegen sie kann man mit Insektenspray sehr gut vorgehen.
  • Hepatozoonosis überträgt sich auch durch Zecken, jedoch müsste der Hund sie dazu erst fressen. Sie tauchen im mittleren Osten sowie in Südostasien am häufigsten auf und können durch ein Zecken- oder Insektenspray bekämpft werden.
  • Leishmaniose wird durch Fliegen übertragen, denen man besonders in der Mittelmeerzone begegnen wird. Auch hier ist der Einsatz von Insektenspray am effektivsten.

Die verschiedenen Reisemöglichkeiten – diese Optionen gibt es

Mit dem Hund kann man über vier verschiedene Möglichkeiten verreisen. Entweder mit dem Auto, im Zug, auf einem Schiff oder im Flugzeug. Während die Auswahl doch ganz beachtlich ist, gibt es in jedem Fall ein paar wichtige Dinge zu beachten.

Leidet das Tier bekanntlich an Reisekrankheit, sollte die letzte Mahlzeit vor dem Reiseantritt schon weiter zurückliegen. Tierärzte können hierzu übrigens verschiedene verlässliche und gut verträgliche Produkte aus der Naturheilkunde empfehlen. Eine Vorabklärung ist daher schwer zu empfehlen!

Auto und Hund – maximal flexibel

Während die hohe Flexibilität durchaus ein durchschlagendes Argument dafür ist, dieses zu nutzen, muss es ja nicht zwangsweise das eigene sein. Nutzt man ein Leihauto, so ist unbedingt anzugeben, dass sich auch ein Hund darin befinden wird. Andernfalls könnte es zu teuren Reinigungskosten im Nachgang kommen, die man dann übernehmen muss.

Restaurants und Raststätten dulden oft keine Vierbeiner in ihren vier Wänden, daher sollte man sich sicherheitshalber eine kleine Mahlzeit für unterwegs einpacken. Auch in einer kleineren Ortschaft lässt sich bei Bedarf schnell der ein oder andere Snack einkaufen.

Sollte es unterwegs einmal zu einem unvorhergesehenen Zwischenstopp kommen, weil das Auto plötzlich den Geist aufgibt oder man in einen Unfall verstrickt wird, so ist in erster Linie die Gesundheit vom Kaltschnauzer sicherzustellen. Angeleint verbleibt er beim Besitzer, während man auf herannahende Hilfe wartet. Danach gilt es, schnellstmöglich für Ersatz zu sorgen. Im Optimalfall wird schon von Vornherein etwas Budget für solche Fälle eingeplant.

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Bei hohen Temperaturen darf der Hund nicht alleine im Auto gelassen werden. Einzige Ausnahme: Die Klimaanlage ist im vollen Gange. Auch, wenn man nur kurz zur Toilette muss, sollte er nicht einen Hitzeschlag erleiden müssen.

Möchte der Hund seinen Kopf beim Fenster raushalten, dann nur bei keinem allzu hohen Fahrtwind. Die Folge könne eine schwere Bindehautentzündung sein.

Bei langen Strecken sollten immer wieder Pausen eingelegt werden, um mit dem Hund kurz eine kleine Runde drehen zu können und sich selbst die Beine etwas zu vertreten.

Je nach Gewohnheit an das gemeinsame Reisen kann es vorkommen, dass das Tier etwas unruhig wird. Grundsätzlich ist das kein Anlass zur Besorgnis, das Tier sollte es aber so bequem wie nur möglich haben. Eine Hundedecke, ein Reisebett oder auch seine liebsten Stofftiere sorgen dafür, dass er sich wohler fühlt.

Für die Fahrt gut vorbereitet

Es ist zudem unerlässlich sich ausreichend Gedanken über den Transport des Haustieres zu machen. Eine Transportbox bietet sich lediglich bei kurzen bis mittellangen Strecken oder bei eher kleineren Hunden an. Wenn es möglich ist, dann ist es vorteilhafter ein Gitter zwischen Rückbank und Kofferraum anzubringen und den Hund für die Fahrt dort unterzubringen. Das Tier wird dankbar und um einiges ruhiger sein, wenn ihm diese Bewegungsfreiheit zugestanden wird. Bei Fahrtpausen an Raststätten sollte der Vierbeiner jedoch auf keinen Fall zu lange allein im Auto zurückgelassen werden. Bei Reisen in Richtung Süden ist die Gefahr eines Hitzschlags zu groß. Besser ist es das Tier bei Fahrtpausen mit hinaus aus dem Auto zu nehmen und eine kleine Runde zu spazieren.

Zug und Hund – auch sehr unkompliziert

Im Zug muss man immer damit rechnen, dass andere Mitfahrer nach ihm greifen könnten. Ein sicherer Platz zwischen den eigenen Beinen und bei Bedarf auch ein Maulkorb sollten daher immer vorhanden sein.

Je nach Größe muss gegebenenfalls ein eigenes Ticket für den Vierbeiner dazugebucht werden. Assistenzhunde fahren im Übrigen meist kostenfrei mit. Wie es sich beim jeweiligen Zugunternehmen verhält, entnimmt man am besten direkt von der Website.

Das Gepäck sollte nicht allzu üppig ausfallen, damit man am Ende nicht den Hund aus den Augen verliert. Vor allem am Bahnsteig kann das ganz schön problematisch werden.

Bei Zugfahrten ist zu bedenken, dass nicht so viele Gassirunden stattfinden können. Maximal zwischen zwei Umstiegen – und diese sollten übrigens mit ausreichend Zeit ausgewählt werden, wenn man den Hund nicht dorthin tragen kann.

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Für den Hund ist das Zugfahren insofern unstressiger, weil sich sein Besitzer die ganze Fahrt über ihm ausgiebig zuwenden kann.

Bevor man allerdings das Level mit ihm erreicht hat, in dem er angstfrei Bahnhof, Bahnsteig und Zug näherkommen kann, übt man am besten im Vorhinein schon etwas mit ihm. Ein paar Wochen vor Reiseantritt geht man mit ihm in Bahnhofsnähe spazieren. Jeden Tag kommt man ihm etwas näher, bis man schließlich an der Halle angelangt ist. Hier setzt man sich gemütlich mit dem Hund auf eine Sitzbank, wartet ein paar Minuten und geht wieder nach Hause. Je öfter man das macht, umso entspannter wird er dadurch auch.

Wer den Hund noch an die Zuggeräusche gewöhnt, sollte immer ausreichend Kotbeutel und Taschentücher parat haben. Wer weiß, was er in seiner Nervosität ungewollt von sich lässt…

Schiff und Hund – schon etwas schwieriger

Auf einem Schiff darf man den Hund oftmals bei sich behalten, aber das ist nicht die Selbstverständlichkeit. Hier sollte man sich am besten im Vorhinein informieren, welche Linien Kaltschnauzer erlauben.

Heiße Tipps hierfür wären zum Beispiel 1AVista, Color Line, Cunard sowie Hurtigurten. Abgesehen von diesen Reedereien gibt es natürlich noch einige weitere, die das erlauben. Relevant ist hier immer, wo der Hund untergebracht wird, wie viele Pausen eingelegt werden und ob der Hund mit in die Kabine oder auch andere Schiffsbereiche genommen werden darf.

In der Regel ist die Mitnahme von Hunderassen, die als gefährlich eingestuft wurden, gänzlich untersagt. Im Fall der Fälle sollte man trotzdem noch einmal nachfragen – am Besten telefonisch.

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Trotz der Pausen kann es passieren, dass der Hund aufgrund verschiedenster Landesbestimmungen (bei Kreuzfahrten zum Beispiel) das Schiff nicht verlassen darf während der Zwischenstopps.

Wer direkt einen Hundeurlaub auf See haben möchte, kann sogenannte Mini-Kreuzfahrten buchen, die extra darauf ausgelegt sind, mit einem Hund angetreten zu werden. Immer mehr Reedereien bieten ein solch speziell auf die Vierbeiner zugeschnittenes Reiseprogramm in ihrem Katalog an. Vor allem auch die zuvor erwähnten.

Flugzeug und Hund – getrennt voneinander

Das gemeinsame Reisen im Flugzeug wird schon ein wenig schwieriger, da man zumeist voneinander getrennt bleibt. Nur ganz kleine Hunde, die in eine Transportbox mit von der Fluggesellschaft vorgegebenen Maximalmaßen passen, dürfen beim Besitzer bleiben. Alle anderen werden in der Regel in einer größeren Käfigbox mitsamt der Fracht geflogen. Sollte das der Fall sein, ist es empfehlenswert, eine Kopie der Ausweis- sowie Impfdokumente daran anzubringen.

Spaziergänge an Bord sind ausnahmslos untersagt. Auch dann, wenn der Hund sonst in der Transportbox verbleibt. Wird er im Frachtraum untergebracht, darf man während dem Flug nicht zu ihm. Hier muss unbedingt ausreichend Wasser und Trockenfutter, sowie eine saugfähige Unterlage vorhanden sein. Gegebenenfalls wird Wasser auch vom Flugpersonal nachgefüllt, das gilt es aber im Vorhinein herauszufinden, denn das variiert von einer Fluggesellschaft zur nächsten.

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Auch nicht außer Acht zu lassen sind Statistiken, die besagen, dass besonders kurzschnauzige Hunde große Gesundheitsprobleme an Bord eines Flugzeugs erleiden. Sie verkraften den stark variierenden Luftdruck und die sich rapide verändernden Temperaturen nicht sehr gut.

Alles in allem sollte das Flugzeug nicht unbedingt für einen Hundeurlaub in Betracht gezogen werden. Wer es dennoch unbedingt tun möchte, sollte zumindest einen Flug wählen, der auf einen Wochentag fällt, damit Passagier- und Frachtbereiche nicht allzu voll sind.

Was beim Reiseziel beachtet werden muss

Wichtig ist, dass Gegenstände, die dem Vierbeiner vertraut sind, einen Platz im Koffer finden. Dies erleichtert die Eingewöhnung in eine fremde Umgebung erheblich. Die feine Hundenase wird sich gleich viel wohler fühlen, wenn sie an vertrauten Dingen schnuppern kann. Das Lieblingsspielzeug und das Kuschelbett dürfen also nicht fehlen.

Um Hungerstreiks, Durchfall oder andere Magen-Darmerkrankungen zu vermeiden, sollte unbedingt genügend Hundefutter von zu Hause mitgebracht werden. Auch der hauseigene Futter- und Wassernapf sollten nach Möglichkeit mittransportiert werden. Dadurch wird die Reise für ihr Tier noch um einiges angenehmer.

Um den Urlaub aktiv erleben zu können ist es wichtig eine Hundeleine mit dabei zu haben, denn in vielen Touristenorten herrscht an belebten Stränden, Straßen oder Plätzen Leinenpflicht. Es wäre schade solche Orte meiden zu müssen. Eventuell ist es sogar sinnvoll einen Maulkorb mit im Gepäck zu verstauen. Sollte die Leine wider Erwarten doch vergessen worden sein, so kann notfalls zumeist auch vor Ort eine gekauft werden, doch dies könnte teurer ausfallen als hierzulande.

Werden diese Tipps zur Vorbereitung beachtet, so steht für den Hund einem glücklichen Urlaub nichts mehr im Wege.

5 Gründe für einen gemeinsamen Urlaub

Auszeit schön und gut, aber was spricht eigentlich für den Hundeurlaub?

  1. Die gemeinsame Zeit stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier, da man sich im Urlaub viel stärker einander widmen kann.
  2. Immer mehr Urlaubsziele – Verkehrsmittel wie Hotels – machen es ihren Gästen so leicht, wie nur irgendmöglich, den geliebten Vierbeiner auf die Reise mitzunehmen.
  3. Man spart sich durch die Mitnahme viele Kosten, die etwa durch einen Hundesitter entstehen würden.
  4. Gleichzeitig muss man sich nicht während dem Urlaub darum sorgen, ob es dem Hund bei der fremden Person gut geht. Selbst, wenn man ihn zu Verwandten oder guten Freunden geben würde, wären die Gedanken sicherlich mehr als nur einmal bei ihm!
  5. Auch Bello hat einmal einen Tapetenwechsel verdient!

Last Minute Hundeurlaub – Das Wichtigste im Überblick

  • Ist alles eingepackt? (Siehe Packliste) Besonders wichtig sind die Ausweisdokumente!
  • Ist der Hund gegen mögliche Parasiten geimpft bzw. ist auch Insektenspray eingepackt?
  • Hotel und Reisemittel müssen hundefreundlich sein.
  • Sind auch ausreichend Verschnaufpausen für den Kaltschnauzer unterwegs eingeplant?

Wer das Wichtigste bedenkt, darf ruhig auch mal spontan sein und etwas wagen. Solange alles eingepackt ist, was man brauchen könnte, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne: Viel Spaß!

Häufige Fragen zum Hundeurlaub

Wodurch definiert sich ein hundefreundlicher Urlaub?

Hundefreundlich ist ein Urlaub dann, wenn sich nicht die eigenen Bedürfnisse über die seinen stellen. Kompromisse sind besonders dann notwendig, wenn er ein bestimmtes Reisemittel nicht verträgt und daher nicht im Flugzeug oder auf dem Schiff mitgenommen werden kann. Auch bei der Wahl der Unterkunft sollte unbedingt sichergestellt werden, dass Hunde hier ausdrücklich erwünscht sind.

Wo sind Hunde im Urlaub erlaubt?

Wie auch im Inland sollte im Ausland ausgeschildert sein, wenn in einer gewissen Lokalität keine Hunde erwünscht sind. Darüber hinaus ist es am besten, den Hund immer an der Leine bei sich zu führen, damit sofort klar ist, dass es sich hierbei um keinen Streuner handelt – egal, wie brav er gehorcht.

Urlaub mit Hund am Meer – ein geeignetes Reiseziel?

Ein Urlaub mit Hund an der Ostsee oder auch am Meer weckt schon beim bloßen Gedanken daran förmlich schmerzhaftes Fernweh. Es steht dem nichts im Wege, sofern die Anreisebedingungen geklärt sind. Sollte der Kaltschnauzer zum Beispiel das Fliegen nicht gut vertragen, ist es am Besten, ein Ziel zu wählen, das auch via Auto oder Zug gut erreichbar ist. Wegen dem Sand sollte man sich nicht allzu viele Sorgen machen, das Augenmerk sollte hingegen möglichen Glassplittern oder scharfen Muschelstücken gelten, die hier oft vorkommen können. Am besten sollte man daher auch ein paar Hundeschuhe einpacken.

Buchung von Ferienhaus oder Ferienwohnung mit Hund – was muss beachtet werden?

Es ist einzig darauf zu achten, ob es sich hierbei um eine Unterkunft handelt, in der Hunde erlaubt sind. Ist dieses Detail nicht schon auf der Website ersichtlich, so lohnt es sich, einfach mal kurz dazu nachzuhaken.